Ausflugstipps

Aussen 540   

PIRIBEBUY

Ganz neu ist es nicht mehr, das Restaurant "El Mundo". Es hat sich seit seiner Eröffnung vor etwa zwei Monaten gut etabliert, da es

Schießplatz im Schwarzwalddörfle   

CAACUPÉ

Das Restaurant des Schwarzwalddörfles bei Caacupé kennen ja schon viele. Viele wissen auch, dass es dort einen Schießplatz gibt.

Was man dort machen kann, ist den meisten aber bisher nicht geläufig,

Minigolfanlage SAPO bei Caacupé   

CAACUPÉ

Ein wenig außerhalb der Stadt, eingebettet zwischen den Hügeln der Cordilleren, liegt eine Attraktion, die in Paraguay nur sehr selten zu finden ist.

In fast einjähriger Arbeit entstand eine 18-Loch-Minigolfanlage, die

Kloster in Atyra   

Nur wenigen ist das Ausflugsziel bisher bekannt: Das Franziskanerkloster in Atyra im Department Cordillera.

Obwohl es eine bedeutende Bauleistung moderner Architektur in Paraguay darstellt, fristet es zur Zeit eher ein Dornröschen-Dasein. Denn kaum jemand weiß, was sich hinter den Klostermauern verbirgt.

Schon in der frühen Kolonialzeit soll es dort ein Kloster gegeben haben.

Eisenbahnwerk in Sapucai  

Paraguay war das erste Land Südamerikas, das über ein Eisenbahn-Streckennetz verfügte. Dafür wurden Dampfloks benötigt, die vom Ausgang des 19. Jahrhunderts bis Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Sapucai gebaut wurden.

Bis heute sind die Anlagen so vorhanden, wie sie einst erstellt wurden.

Ein Kleinod der Frühindustrialisierung und

Kirche in Yaguarón

  

Die Stadt Yaguarón liegt am Kilometer 48 der Ruta 1 zwischen Itá und Paraguarí. Sie wurde 1539 gegründet und war das Zentrum der Franziskaner-Missionen in der Kolonialzeit.

In der Stadt gibt es eine Kirche, die 1640 erbaut wurde und als schönste Kirche des Landes gilt. Von außen ist sie eher unscheinbar, aber wenn man sie betritt, ist man unweigerlich fasziniert.

   

Aktuelles Satellitenwetter

mehr Wetterinfos bei Wunderground

   

Bilder aus Paraguay

  • Geier im Flug
    Geier im Flug
  • Altar in der Kirche von Yaguarón
    Altar in der Kirche von Yaguarón
  • Sonnenuntergang
    Sonnenuntergang
  • Harfenkonzert in Asunción
    Harfenkonzert in Asunción
  • Palmensavanne
    Palmensavanne
  • Kloster in Atyrá
    Kloster in Atyrá
  • Frühling
    Frühling
  • Sonnenuntergang
    Sonnenuntergang
  • Asunción bei Nacht
    Asunción bei Nacht
  • Karneval - fast wie in Rio
    Karneval - fast wie in Rio
  • Cordilleras bei Paraguarí
    Cordilleras bei Paraguarí
  • Eisenbahnwerk in Sapucai
    Eisenbahnwerk in Sapucai
  • Minigolf bei Caacupé
    Minigolf bei Caacupé
  • Straße nach Villarrica
    Straße nach Villarrica
  • Gleitschirmfliegen bei Sapucai
    Gleitschirmfliegen bei Sapucai
   

Empfehlungen  

   
   
   
   
Sozialbanner
   
ASOENAUPI
   

Neue Kommentare  

   

Anmeldung  

   

Aktuell sind 1076 Gäste und keine Mitglieder online

   
Landvermessung Acosta
   
   
   

Heute

Thumbnail      VOLLKOMMEN UNVORSTELLBAR?   Eine Vision: Mit den illegalen Einwanderern sind auch tausende IS-Kämpfer nach Europa gekommen, ihr Hauptziel:...
   

Immobilienangebote

   
   

GOMERIA IN SAN BERNARDINO

Seit einigen Wochen gibt es in San Bernardino eine „nagelneue“ Gomeria, „LA RUTA“, die mit modernen Equipment ausgestattet,

   MCI Krankenversicherung  

MCI+ KRANKENVERSICHERUNG

 

verschiedene Pläne mit direkter Abdeckung durch die Versicherung

 otc titel   OTC Global Paraguay bietet zuverlässige und wettbewerbsfähige logistische Lösungen, weltweite Container-Transporte
 Tatacua 1  

SAN BERNARDINO

LA ESPERANZA alias TATACUÁ – ein Stück Kultur in San Bernardino und beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

   
   
   
  Mediale Vorbereitung für einen baldigen Blackout in Europa?  

KEIN STROM, KEIN GAS - DAS WAR'S

Es lief aktuell eine Medienkampagne, die mich als Elektrotechnik-Ingenieur aufmerken ließ. Wenn man sich in der Materie nicht auskennt, erscheint es als eine Nebensächlichkeit,

allerdings steckt hier deutlich mehr dahinter. Wir hörten aus den Medienkanälen, dass momentan viele Uhren nachgehen würden. Das betrifft diejenigen Uhren, die ihren Takt aus dem Stromnetz beziehen. Das sind zumeist Uhren, die in Küchengeräten eingebaut sind und sowieso die ganze Zeit am Stromnetz hängen, aber auch Radiowecker, die keine Funkuhr eingebaut haben. Die Medienberichte vermelden richtig, dass dieses an der Netzfrequenz liegt, die aktuell oft unter den 50 Herz liegt.

Als Grund wird aktuell ein Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo angegeben, der dafür verantwortlich sein soll. Nun gibt es in Europa ein Verbundnetz, das grundsätzlich tatsächlich ermöglicht, dass Einflüsse am anderen Ende von Europa hier Folgen haben können. Trotzdem halte ich die Begründung für eher weit hergeholt, einfach weil die Leistungskapazitäten des Kosovos und Serbien in Vergleich zum Rest Europas eher gering ausfallen. Das sollte normalerweise relativ einfach zu kompensieren sein. Selbst wenn tatsächlich eine Ursache dort unten zu finden ist, zeigt es mehr als deutlich, dass das europäische Stromnetz absolut am Anschlag läuft und man nicht mehr ohne Weiteres das Problem ausgleichen kann.

Es geht hier aber sicher nicht um irgendwelche Uhren, die nachgehen. Wenn die Netzfrequenz zu stark von dem Sollwert abweicht, können irgendwann die Netze und Stromerzeuger nicht mehr synchronisiert werden. Deshalb wird in den Leitzentralen penibel darauf geachtet, dass die Netzfrequenz absolut stabil bleibt. Üblicherweise ist es so, dass wenn die Frequenz absinkt, zu wenig Strom im Netz verfügbar ist, steigt sie an, ist zu viel Strom im Netz.

Natürlich „rein zufällig“ ergaben sich die Probleme zwischen Serbien und dem Kosovo mit den genannten Auswirkungen genau dann, als eine große Kältewelle große Teile Europas heimsuchte. Deswegen ist die Geschichte mit Serbien und dem Kosovo ziemlich durchsichtig. Es kam letztendlich wohl durch die witterungsbedingte geringere Stromerzeugung gekoppelt mit dem dadurch auch höheren Bedarf in Europa zu einem Engpass, der nicht mehr kompensiert werden konnte.

Es ist sowieso interessant, was sich im Energiesektor in Deutschland genau jetzt tut. Sicher auch rein „zufällig“ wurde exakt am fünften Jahrestag von Fukushima bekannt gegeben, dass die beiden Energieriesen EON und RWE das Geschäft neu aufteilen. Wir haben trotz angeblicher Wahlfreiheit letztendlich immer noch einen faktisch monopolisierten Energiemarkt, wenn man das lokale Angebot ansieht.

Drei Großkonzerne Vattenfall, EON und RWE teilen sich Deutschland letztendlich auf. Viele kleinere Zwischenfirmen verschleiern das letztendlich nur. Und nun arbeiten die beiden größten Konkurrenten auch noch zusammen, einer macht den Strom, der andere das Netz. Für den deutschen Stromkunden wird das mit Sicherheit nichts Gutes bringen. Auch hier erstaunt die zeitliche Nähe zu den Problemen im europäischen Verbundnetz.

Unter die Räder kommt dabei die noch relative junge RWE-Tochterfirma Innogy, die zerschlagen werden soll. Nun wird auch klar, warum nur wenige Tage zuvor deren Finanzvorstand Bernhard Günther Opfer einer Säureattacke von „Unbekannt“ geworden war. Er erlitt schwere Verletzungen und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Das kann ziemlich sicher kaum ein Zufall gewesen sein – scheinbar war er an einer Stelle unbequem. Daran kann man aber auch gut sehen, dass sich derartige Konzerne nur wenig von Mafia & co. unterscheiden, wenn es ans Eingemachte geht.

Wir müssen nun nicht zwingend morgen mit einem großen Blackout in Europa rechnen, aber mit jedem abgeschalteten grundlastfähigen Kraftwerk (Kohle, Gas, etc.) steigt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es passiert. Dass man aktuell den Energiemangel nicht mehr vollständig ausgleichen konnte, ist ein starkes Alarmsignal. Nach Aussage derjenigen, die in den Leitzentralen sitzen, würde ein derartiger großer Blackout in Europa mindestens eine Woche andauern, bis man das Netz wieder hochgefahren hat. Was das bedeutet, muss ich wohl kaum ausmalen - wohl dem, der in dieser Zeit Krisenvorsorge betrieben hat und dann das Haus nicht verlassen muss.

(krisenrat.info)

Kommentar: Neben der oben erwähnten Medienkampagne über die falsch laufenden Uhren, hat auch der Sender BR3 einen Artikel mit dem Titel "Risiko Blackout: Was würde bei einem wochenlangen Stromausfall in Bayern passieren?" veröffentlicht, der ausführlich die verschiedenen Stadien eines Blackouts skiziert. Praktischerweise gleich mit dem Link zum "Ratgeber für Notfallvorsorge vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe", was ja schließlich nie schaden kann.

Will man damit möglicherweise die Bevölkerung auf ein derartiges Geschehen vorbereiten oder ist diese geballte Ladung an "Information" in den letzten Tagen lediglich purer Zufall?

Wer vorsichtshalber die aktuelle Netzfrequenz beobachten möchte, kann dies auf dieser Webseite tun.

Welche Konsequenzen jedoch ein längerer Stromausfall nach sich ziehen könnte, beleuchtet der nun folgende Artikel recht anschaulich:

Ohne Strom geht’s in die Hölle

Man stelle sich vier Tage Stromausfall vor ohne Vorwarnung und das auch noch im Winter bei Eiseskälte. Unvorstellbar so was in unserer Rundumversorgungsgesellschaft. Stelle es dir trotzdem vor, lieber Leser. Ich möchte dir dazu eine Denkhilfe geben – sicher nicht vollständig, da ich nur dein nächstes Umfeld betrachte.

Nach dem gemütlichen Abend mit Tatort gucken, Face Book pflegen und einen kühlen Absacker aus dem Kühlschrank trinken, hast du deine Nachtruhe im kuscheligen warmen Bett wohlverdient um am nächsten Tag wieder fit für das Hamsterrad zu sein. In der Nacht hast du Albträume, weil du bereits frierst ohne es direkt körperlich zu spüren. Die Wohlfühltemperatur im Schlafraum fällt von 25° auf entsetzliche 15° ab. Du wachst erst um acht auf obwohl du bereits seit sieben bei der Maloche sein solltest, weil dich dein smart vernetzter Multimedia- Entertainment Fernseher nicht geweckt hat. Hast noch nicht kapiert, was los ist auf den Weg zur Küche, wo der Kaffeeautomat für 2 k € dir einen frisch gebrühten Kaffee bereitstellen sollte und seinen Dienst verweigert.

Na ja, dann erst mal aufs Klo mit der vorbeizten Kloschüssel, selbstverständlich mit umweltfreundlicher Wasserspülung aus der Regentonne, gepumpt mit Solarstrom, den es nicht gibt, weil die Sonne heute nicht scheint. Die Scheiße bleibt vor dem Siphon stecken. Wohl dem, der keinen Knoblauch am Vorabend gegessen hat. Die Analogpizza, knusprig in der Mikrowelle bereitet und ein paar rechtsdrehende Sojagetränke reichen um einen entsetzlichen Gestank nach der morgendlichen Körperentlüftung im energieeffizienten Reihenhaus zu verbreiten.

Einfache Fenster zum Lüften wie früher gibt es in dieser dem Klimawandel geschuldeten Bude nicht mehr. Die intelligente Lüftungsanlage, die bisher wohlige Wärme sogar aus erneuerbarer Lüftungsanlagezog, versagt auch ihren Dienst. Dabei war sie die große Innovation, vor der die Nachbarn vor Neid erblaßten. Erkannte sie bisher sogar per GPS-App 10 min. vorher die Ankunft der Bewohner und schaltete ein Wohlfühlklima ein, merkte sie diesmal nicht einmal, daß du zuhause bist. Heiß duschen zum Aufwärmen ist auch nicht.

Langsam kapierst du, daß da was nicht stimmt. Nur so viel, daß der Strom weg ist und willst den Stromversorger anrufen und nachfragen wann endlich wieder Strom da ist. Nix geht, da der Router auch Strom braucht. Das Smartphone macht schlapp beim Versuch deinen Chef anzurufen um dich krank zu melden, will du vergessen hast es aufzuladen.

Dein Traumhaus innen derweil noch kälter und hat gegen Mittag nur noch 10°. Du kannst es kaum glauben. Der Bauträger baute dir doch ein Passivhaus, das angeblich gar keine Heizung braucht. Sollten etwa die dreifach supergedämmte Fenster und die 30 cm Styroporpackung auf den Außenwänden für die Katz sein, wenn die Bude bereits nach ein paar Stunden ausgekühlt ist?

Also zum Arzt um einen Krankenschein abholen, damit du nicht sofort deinen Job verlierst. Hast gehofft, dort könntest du dich aufwärmen in der dreistündigen Wartezeit und vielleicht dein Smartphone da aufladen. War wohl nix. Praxis wegen Stromausfall geschlossen, steht am Eingang. Dort auch Strom weg. Auf dem Rückweg stellst du fest, daß dein SUV fast kein Benzin mehr hat. Dein nächster Weg ist daher schnurstracks zur Tanke. Dort kann man sich auch bei einem Kaffee nach dem Tanken aufwärmen. Geschlossen wegen Stromausfall. Auf dem Nachhauseweg bleibt dein SUV mangels Benzin stehen. Dein weiterer Weg in dieser Arschkälte führt dich zu Fuß vorbei an sämtlichen geschlossenen Läden, Cafés und Kneipen. Verfluchst inzwischen den Stromausfall – vor allem, daß es keine Information gibt, wie lange der noch anhalten soll.

Alle Informationsquellen sind tot. Kein Telefon, Smartphone, Radio, Fernseher  oder Internet funktionieren mehr. Auch keine Verbindung zu den Notdienten, wie Notärzte, Feuerwehr oder Polizei. Alle sind inzwischen digital vernetzt vom Strom abhängig.

Zurück in deinem High Tech Reihenhaus ohne Strom fühlst du dich so elend wie nie zuvor. Suchst im Dunkeln nach ein paar Kerzen, knallst hie und da gegen ein paar Möbel, fliegst letztendlich über den hippen Sperrmüll, der die Wohnung ziert und holst dir Beulen am Knie und Nase. Die gespenstige Stille und die Dunkelheit deprimieren dich und du tastest dich vorsichtig zum Bett. Kein Auge machst du in dieser Nacht zu und wenn, dann sind sie von Albträumen geplagt.

Der zweite Tag ohne Strom, ohne Information von außen, wann dieses Elend aufhört, läßt dich fast verzweifeln. Die Bude ist jetzt nur noch 5° warm. Auf dem Klo stinkt es jetzt noch erbärmlicher. Aus dem Wasserhahn im Waschbecken kommt auch nichts mehr. Die öffentliche Wasserversorgung hat auch schlapp gemacht. Eiskalte Küche ist angesagt zum Frühstück. Legst dich wieder ins Bett mit drei Pullovern und einen dicken Mantel von Boss und frierst immer noch wie ein Schneider.

Wenn dich am dritten Tag die versprochene Lungenentzündung der Ärzte wegen Unterkühlung nicht dahingerafft hat, wagst du einen Schritt aus dem Haus. Vorher natürlich noch ein paar Häppchen aus dem Kühlschrank nehmen. Bäh – schnell wieder zumachen. Aus dem stinkt es noch schlimmer als auf dem Klo – alles drin vergammelt. Egal. Der Hunger ist dir ohnehin vergangen bei der Arschkälte hier drin. Du mußt raus unter die Leute, sonst wirst du noch verrückt bei dieser bedrückenden Ruhe ohne ständiges Gedudel oder sonstiger Ablenkung durch irgendein Multimediagerät.

Kaum noch Autos auf den Straßen, die bisher Stand- äh Stauspuren genannt wurden. Viele umherirrende Menschen, eingehüllt in mehreren Pullovern und Mänteln. Manche haben sogar die Schlafdecke übergeworfen. Fragende Blicke und zwischendurch eine direkte Frage: Weißt du wann es wieder Strom gibt? Keiner weiß es. Merkst du was lieber Leser? Sie haben sich in ihrer Not mit ‚du‘ angesprochen. Das nur nebenbei. Keine Einkehrmöglichkeit in Sicht zum Aufwärmen. Alle öffentlichen Gebäude sind geschlossen. Selbst die Kirche, die einem in diesem stromlosen Elend etwas Trost geben könnte ist verrammelt.

Abends wieder zu Hause überfällt dich ein maßloser Hunger. Wie doch eine kalte Dosensuppe schmecken kann, die einzige Notreserve in deiner High Tech Küche, die nicht vergammelt ist, da dein Vorrat bisher nur aus tiefgekühlter Fertigpampe für die Mikrowelle bestand. Eine angemessene Verwendung deiner 50 k € teuren Designer Küche. Nicht wahr? Vor dem zu Bett gehen bekommst du einen unheimlichen Durst und stürzt die letzte Flasche Nestle Mineralwasser hinein. Hahnenwasser gibt’s ja nicht mehr. Die schlaflose Nacht wird zum Horror für dich.

Verfluchst den ganzen High Tech Haushalt, der dein ganzer Stolz war und für den du dich bisher krummbuckeltest. Die Kälte überlebst du fast stolz im Bett. Der vierte stromlose Morgen treibt dich fast zum Wahnsinn. Nichts mehr zum Essen da, das Mineralwasser alle. dir schlottert der ganze Körper. Nimmst beißende Gerüche in deiner nicht natürlich zu belüftenden Wohnung wahr. Eine Mischung von Scheiße, Verwesungsgeruch und den eigenen Körpergeruch, den du bisher nur Pennern unter der Brücke anmaßest.

Vier Tage nicht geduscht, in denselben Klamotten wegen der Kälte herumgelaufen. Dein aufgesprühtes teures Parfüm und Deo erweisen sich nur noch als Geruchsverstärker. Erstmalig empfindest du etwas Empathie mit den wohnsitzlosen Pennern und einen Haß auf dich selbst, weil du dich so von der Wohlfühlrundumversorgung abhängig gemacht hast. Panikartig verläßt du durstig und hungrig das Haus. Noch schlimmer empfindest du die gespenstige Ruhe um dich herum. Irgendwas muß passieren. So kanns nicht weitergehen.

Dann ein kleiner Lichtblick. Die Supermärkte machen heute am vierten stromlosen Tag mit Bargeldhandkassen wieder auf um die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen. (Anm. d. V.: oder um die bereits vergammelten Lebensmittel aus der Kühltheke noch schnell zu Kohle machen.)   Das Addieren der Einzelposten durch die KassiererInnen mit Zettel und Kugelschreiber gestaltet sich jedoch besonders schwierig. Zum einen sind diese fast ausschließlich junge Mitarbeiter der einfachen Addition von Hand nicht mehr mächtig – zum anderen kennt keiner mehr von denen die Einzelpreise, da die Waren ohne sie zu beachten bisher nur über den Barcode Scanner gezogen wurden. Also gab es von der Firmenleitung die Anweisung, die im Einkaufskorb liegende Menge monetär zu schätzen. Ein viertel Korb voll kostet 20 E, ein ganz voller 100 €. Als erstes waren die Körbe mit Wasser von Nestle voll. Wir erinnern uns, es gibt es kein Hahnenwasser mehr. Die Wasserwerke brauchen auch Strom. Die Supermärkte werden gestürmt.

Die Manager hatten eines nicht beachtet. Das Bargeld ist dem kleinen Bunzel abhanden gekommen.

Hätte fast vergessen, der Einlaß zum Supermarkt erfolgt ab nun nur noch über den hinteren Notausgang: Die Automatiktüren vorne sind auch wegen fehlendem Strom tot. Die meisten Einkäufer nahmen ohnehin den direkten Weg vorbei an der Kasse zum Notausgang. Manche nennen das Plünderung. Wie dem auch sei. Es lenkt von der Peinlichkeit der Bildungslücke des Personals ab. Der verzweifelte Versuch der Firmenleitung, Wachpersonal an den Notausgängen für dreifuffzig zu ordern, scheiterte an der Bestellung bei den privaten Sklavenhändlern – Personaldienstleister genannt , die bisher über das Jobcenter gefüttert wurden aus verständlichem Grund.

Selbst diejenigen, die noch gerne bezahlen würden, haben keine Chance mehr an Bargeld heranzukommen. Stromlose Bargeldautomaten gibt es noch nicht – solarstrombetriebene ein Witz.

So bleibt auch dem anständigen Bürgen der Nation nur noch das Plündern, solange der Vorrat reicht. Und – wenn nicht, wird er ebenso zur Bestie und kämpft auf Leben und Tod um die letzte Dose Futter und sei es Hundefutter. Das schmeckt auch nicht schlechter als die Premiumkonserven. Der finale Kampf ums Überleben beginnt mit fehlender Stromversorgung.

(bumibahagia)

Kommentar: Nicht nur Mutti Merkels Stromnetzt sorgt derzeit für Unruhe, sondern auch - welch ein Zufall - die Gasversorgung steht momentan wie man hier lesen kann, in Deutschland auf der Kippe. Nur noch mit knapp 28%, seien die deutschen Gasspeicher gegenwärtig gefüllt, wobei die Gefahr besteht, dass bei Erreichen der 20%-Marke, die Versorgung von Privathäusern mit Gas eingestellt wird. Wenn also - rein zufällig natürlich - eines der beiden Szenarien oder gar alle beide irgendwann eintreten, dann sind zumindest die Staatsmedien auf der sicheren Seite, schließlich heisst es dann: Wir haben euch doch schon vorher gewarnt...

 

 

Neueste Nachrichten:

Kommentare   

#1 RE: Mediale vorbereitung für einen baldigen Blackout in Europa?wolfgang 2018-03-20 19:07
Lieber Schreiber die Uhren gingen auch schon vor der Kältewelle nach den Mond.
Mit den Gas unbd der Eletroenergie ist es so eine Sache. Gas und Strom kann man abstellen.Die Leitungen sind nicht gesichert und Anschlag gefähret, das ist dass Problem!
Einkochen,Dosen,Trocknen das machen die wenigsten.Das Heizen durfte teilweise möglich sein,Ofen gibt es wieder mehr in deutschen Häusern.
Speisekammern,Notvorräte sind für ein paar Tage sind bei vielen da.Spätesten nach einer Woche haben die wenigsten was auf den Teller.
Das würde die Stadtbevölkrung besonderst hart treffen.In Kühlschränke,
Gefriertruhen wird ohne Strom alles verderben.Passiert in Paraguay regelmäßig.Es hilft nur die Selbstversorung,Trocknen,Einko chen,Eindosen,Einlegen,Siliere n,Einsalzen das für die meisten Städter unmöglich!
Das wissen ist bei vielen verloren gegangen!
Nebenbei!
Hundefütter kann man auch Essen, ist nicht schon,versterben wird keiner.Wer wirklich Hunger hat ist sehr flexibel!
Zitieren | Dem Administrator melden

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

   
   
   
   

Paraguay

Thumbnail      ASUNCIÒN Wer allerdings gehofft hatte, Verkehrsvergehen kosten hierzulande nichts mehr, hat sich jedoch getäuscht.
Mehr Beiträge:Paraguay-News  
   

Lateinamerika

Thumbnail      BRASILIEN Jair Bolsonaro ist der neue Präsident Brasiliens. Der Kandidat der Sozialliberalen Partei, gewann mit 55,1% der Stimmen
Mehr Beiträge:Lateinamerika  
   

Welt

Thumbnail      AUF GROSSVATERS SPUREN Überraschende Rochade des rechten Verlegers
Mehr Beiträge:Welt  
   

Neues aus weiteren Rubriken

   
   

Humor

   aufklärung  

CYBERBABY

Die Geschichte mit dem Klapperstorch - übertragen auf das Digitale Zeitalter.

Kandidaten    Kandidaten der Kommunalwahlen
Gepäckträger   

Wohl dem, dessen Motorrad über einen Gepäckträger verfügt.

Zur Not auch über einen weiblichen...

Hitzewelle Paraguay   

Warum gibt es eigentlich immer diese gewaltigen Hitzwellen in Paraguay?

 

Die Erklärung ist denkbar einfach...

Falsche Titel   

"Lass und das Institut schließen, das falsche Berufstitel für Krankenschwestern innerhalb von 48 Stunden vergeben hat."


"Was für eine Schande! Lass uns eines eröffnen, das nur 24 Stunden dafür braucht."

Weihnachtsbaum der Drogenhändler    Weihnachtsbaum der Drogenhändler
Drogenhändler   

"Man sagt, dass es auch Politiker unter den Drogenbossen gibt."

 

"Schrecklich, wie weit die Drogenbosse inzwischen heruntergekommen sind."

Ebola   

"Eine gute Nachricht, mein Sohn: Ebola kann geheilt werden!"

 

"Und wie heißt die Medizin?"

 

"Geld"

Lauf um dein Leben   

"Lauf um dein Leben, mein Freund!

 

"Ich halte sie auf."

Ehrlich   

"Hallo!

Ich bin 42 Jahre alt, Abgeordneter und ehrlich.!

 

"Hallo!

Ich bin 32 Jahre alt, Prostituierte und Jungfrau."

Bogados guter Ruf    Der Senator Victor Bogado möchte seinen stark angekratzten guten Ruf durch Zahlung von Geld aufpolieren.
Venedig   

Sie waren noch nie in Venedig?

 

Kein Problem - Venedig gibts auch in Paraguay...

Newton irrt sich   

Der berühmte Physiker Isaac Newton sagte einst, das es unmöglich sei, dass zwei Körper den gleichen Platz beanspruchen können.

 

Newton ist allerdings nie mit einem Autosbus durch Asunción gefahren...

Magnetbahn   

Wozu muss in sauteure Projekte des Öffentlichen Personennahverkehrs investiert werden?

 

Was die Magnetbahnen in anderen Ländern leisten, können die Busfahrer in Asunción auch...

 

(ABC Color)

 

 

Schlaglöcher in 3D   

In Kanada werden fotorealistische Bilder von Schlaglöchern auf die Straße geklebt, um Autofahrer zur Reduzierung der Geschwindigkeit zu animieren..

 

Paraguay ist einen Schritt weiter: Hier wird bereits eine 3D-Technologie eingesetzt.

   
   

Empfehlungen  

   
   
   
   
   
   
   
   
   

Banner Mythologie-180

   
WUGK Servicio
   
   
© 2011-2013 Paraguay-Rundschau